Der Neusiedler See und das Klima.

Das nördliche Burgenland ist landschaftlich geprägt von der beeindruckenden Wasseroberfläche des Neusiedler Sees. Dieser größte Steppensee Mitteleuropas begeistert den Besucher durch seine vielfältige Flora und Fauna. Der "Nationalpark Neusiedler See" beheimatet seltenste Vogelarten. Aus aller Welt reisen jährlich Naturfreunde und Wissenschaftlicher an, um das beeindruckende Spektrum dieser, in seiner Ursprünglichkeit belassenen Region, zu erkunden. Die weitläufige landschaftliche Ebene des nördlichen Seewinkels läuft in die südlich gelegene Hügellandschaft aus.

Im Weinbaugebiet Neusiedlersee sind vor allem am Nordostufer des Neusiedler Sees Lößböden und Schwarzerdeböden zu finden. Im Seewinkel sind daneben noch Schotter-, Sand- und Salzböden vertreten.

Klimatisch ist der burgenländische Weinbau durch eine Jahresdurchschnittstemperatur von 10°C, einer Sonnenscheindauer von ca. 2000 Stunden und einer Niederschlagsmenge im Jahresdurchschnitt von 250 bis 650 mm begünstigt.
Das Klima schwankt aber zwischen heißen trockenen Sommern und kalten schneearmen Wintern im Norden des Landes. Im Mittel- und Südburgenland gibt es höhere Niederschlagsmengen und ausgeglichenere Temperaturen. 
Die Vegetationszeit vom Austrieb im Frühjahr bis zum Blattabfall im Herbst beträgt je nach Sorten bis zu 200 Tage.